Das Thema Bildung und Betreuung in jedem Alter hat für uns eine ganz zentrale Bedeutung, weil es um die Schaffung von Chancen von Kindern und jungen Menschen geht, die im Zweifelsfall über deren weiteres Leben entscheiden. Vor dem Hintergrund, dass die Stadt in den meisten Fällen lediglich Sachaufwandsträger ist, wird oft vergessen, welche Möglichkeiten selbst damit einhergehen, gute und gerechte Ausgangschancen für junge Menschen zu schaffen.
Umso mehr gilt dies in den Bereichen, in denen wir selbst als Schulträger auch für die Inhalte und das Lehrpersonal zuständig sind, also beispielsweise bei den beruflichen Schulen oder auch beim Von-Müller-Gymnasium. Im Bereich der Schullandschaft gibt es einen großen Investitionsstau und das Wachstum der Stadt sorgt dafür, dass wir auch fortwährend über Schulneubauten nachdenken müssen. Analoges gilt für den Bereich von Betreuungsangeboten für Kinder im Alter von einem bis drei Jahren und für das Kindergartenalter. Hinzu kommen in diesem Bereich die Schwierigkeiten, geeignetes Fachpersonal zu bekommen. Im Bereich der Bildungsangebote durch unsere Stadtbüchereien bzw. Stadtteilbüchereien und die Volkshochschule und freie Bildungsträger sind wir bestens aufgestellt.
In der Amtszeit von Joachim Wolbergs wurden die Themen Bildung, Sport und Freizeit in einem eigenen Referat angesiedelt. So ist es gelungen, erstmalig einen Schulentwicklungsplan auf den Weg zu bringen, der diesen Namen auch verdient. Mit schnellen Entscheidungen wurden Engpässe behoben. Mit Containern beispielsweise konnte der Engpass an der Realschule am Judenstein kurzfristig behoben werden, mit dem Neubau einer der größten Grundschulen in Regensburg, der Schule an der Prüfeninger Straße (altes Jahnstadion) hat die Kreuzschule eine neue Heimat bekommen und das dort gewachsene Dörnbergquartier ein Angebot an Grundschulplätzen. Mit der Verlagerung der Grundschule dorthin konnte sichergestellt werden, dass die Realschule am Judenstein deutlich an Platz gewonnen hat. Mit einer neuen Stadtteilbücherei und einem VHS-Angebot am nördlichen Rübenhof (Nahversorgungszentrum Candis) wurde das Angebot an Stadtteilbüchereien noch ausgebaut.
Bereits in seiner Zeit als Bürgermeister und Sozialreferent hat Joachim Wolbergs dafür gesorgt, dass es an allen Grund-, Haupt-, Mittel- und Förderschulen, ja sogar an den beiden Realschulen heute ein/e Jugendsozialarbeiter*in als verlängerten Arm der Jugendhilfe gibt. So war es möglich, die Lebenssituation von ganz vielen jungen Menschen deutlich zu verbessern. Dies gilt es zu sichern und weiter auszubauen.