Digitalisierung wird zukünftig immer mehr unser ganzes Leben bestimmen und das Zusammenleben von Menschen verändern; auch das Verhältnis zwischen Bürger*innen gegenüber einer städtischen Verwaltung. Dabei wird sich das persönliche Empfinden der Menschen in bislang unbekannter Art und Weise verändern. Auch Regensburg ist gefordert, Orientierung und Antworten zu geben sowie die Menschen bei diesem Thema mitzunehmen. Dabei braucht es Mut und Vertrauen aller, neue Wege zu gehen und alte Gewohnheiten zu überwinden. Digitalisierung ist aber nicht nur die Online-Erreichbarkeit von Verwaltungen. Es geht auch um die Qualität unserer Abwägungs- und Entscheidungsprozesse, um die Anforderungen digitaler Kommunikation mit der Bürgerschaft, um digitale Resilienz bis hin zur Frage der E-Partizipation. Wir müssen die Smart City Möglichkeiten dort nutzen, wo sie Effizienzvorteile bieten und das Angebot der Daseinsvorsorge verbessern. Dabei ist nicht alles, was technisch machbar ist auch sinnvoll.
Digitalisierung ist dort wichtig, wo sie uns hilft, Ziele zu erreichen. Klar ist aber auch: ein Rathaus und ein städtisches Amt muss ein offener Ort für persönlichen Kontakt und persönliche Beratung bleiben.