kommunalwahl 2026
wahlprogramm

Senior.innen

2026

Es gibt zunehmend ältere Menschen in unserer Stadt und wir freuen uns darüber sehr. Zunächst einmal geht es um ältere Mitbürger*innen, die ganz normal, oft völlig ohne, manchmal mit gewissen Einschränkungen, am Leben teilhaben wollen und sollen. Wir wollen diesen Menschen die entsprechenden Entwicklungsmöglichkeiten geben und ihre Potenziale für die Weiterentwicklung unserer Stadtgesellschaft nutzen. Wir wollen uns aber auch um die Menschen kümmern, die nicht mehr bzw. nicht mehr alleine in der Lage sind, sich um sich selbst zu kümmern. Kurioserweise ist das, anders als die Fürsorge bei Kindern, keine hoheitliche Aufgabe einer Kommune. Es sollte für uns aber immer selbstverständlich sein.

was wir
schon
erreicht
haben

Für Joachim Wolbergs war das Thema „in Würde alt werden“ immer ein zentrales. Er hat sich als Bürgermeister und Sozialreferent und später auch als Oberbürgermeister mit Angeboten wie „Regensburgs nette Nachbarn“, in deren Rahmen Nachbarschaftshilfen organisiert wurden, sowie mit der Einführung von „Stadteilkümmerern“, der Ausweitung der Angebote beim Treffpunkt Seniorenbüro und vielem mehr darum gekümmert, dass ältere Menschen nie das Gefühl haben mussten, nicht mehr dazuzugehören. Aber auch die Altenpflege, stationär oder ambulant, war ihm ein besonderes Anliegen. Er hat dafür gesorgt, dass das städtische Altenpflegeheim Bürgerheim Kumpfmühl nicht privatisiert wurde, sondern in städtischer Trägerschaft blieb. Er hat mit der Auflösung des Michelstifts unter Zusammenlegung mit dem Bürgerheim Kumpfmühl städtische Altenpflege zukunftsreif gemacht und beispielsweise durch jährliche Investitionskostenförderungen ambulante Dienste unterstützt. Dieses Thema bleibt für eine Stadtgesellschaft ein zentrales.

Deshalb wollen wir:

  • in allen Bereichen der Kommunalpolitik dafür sorgen, dass es ausreichend Angebote für ältere Mitbürger*innen gibt.
  • die Zusammenarbeit und das gemeinsame Leben unterschiedlicher Generationen fördern.
  • in Kooperation mit dem Stadtjugendring und dem Seniorenbeirat Projekte auf den Weg bringen, die der Einsamkeit vieler älterer Menschen begegnen.
  • die Potenziale unserer älteren Mitbürger*innen nutzen und deren Lebensgeschichten für die Nachwelt dokumentieren. 
  • die Stärkung des Treffpunkts Seniorenbüro und die Unterstützung des Seniorenbeirates sowie der Wohlfahrtsverbände.
  • die Unterstützung der Arbeit in Seniorengruppen und Altenclubs.
  • zusätzliche Angebote in den Bereichen Kultur, Sport und Erwachsenenbildung anbieten.
  • für mehr altersgerechte und bezahlbare Wohnungen sorgen.
  • die Projekte „Regensburgs nette Nachbarn“ und „Stadtteilkümmerer“ ausbauen.
  • dezentrale Beratungs- und Hilfsangebote in den Stadtteilen schaffen.
  • Begegnungsmöglichkeiten im Rahmen von Quartiersentwicklungen organisieren.
  • Angebote der Tages- und Kurzzeitpflege in Kooperation mit den freien Trägern fördern und städtische Pflegeeinrichtungen auch in Zukunft erhalten und weiter ausbauen.
  • verstärkte Beratungs- und Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige.
  • Koordinierung und Vermittlung von Hilfestellungen für Pflegebedürftige und deren Angehörige.
  • eine eigene Stabsstelle beim Oberbürgermeister, die das Thema Einsamkeit und Vereinsamung in Regensburg als Querschnittsaufgabe bearbeitet und Umsetzungsvorschläge für Gegenmaßnahmen initiiert.