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Sicherheit und Ordnung

2026

Für die öffentliche Sicherheit ist die Stadt nur in Teilen zuständig. Unabhängig davon muss unser ganz besonderes Augenmerk der öffentlichen Sicherheit gelten. Öffentliche Sicherheit funktioniert in Deutschland unabhängig von der Frage des Vermögens einer Person und ist der Garant für Freiheit und friedliches Zusammenleben. Unser ganz besonderer Dank und unsere Wertschätzung gilt deshalb allen Haupt- und Ehrenamtlichen bei der Polizei, der Justiz, den Rettungsdiensten, dem THW und der Feuerwehr und vielen anderen.

Krisenstäbe wird unser OB-Kandidat – als ehrenamtlicher Feuerwehrhauptmann und damit Mann vom Fach – selbstverständlich selbst geleitet und so maßgeblich zur objektiven Sicherheit der Stadt beitragen. Das Thema Sicherheit eignet sich unter keinen Umständen, um dort in irgendeiner Form zu sparen. Die jetzige Situation im Bahnhofsumfeld und vor allem in der Maximilianstraße ist geprägt von dem dort ansässigen Drogenmarkt und den Banden, die diesen betreiben. Während wir deutlich für ein soziales Angebot für die Suchtkranken sind, müssen die Ordnungsbehörden trotzdem dafür sorgen, dass diese Gegend nicht als Angstraum gilt. Die Stadt muss darauf achten, dass diese Gegend besonders gut beleuchtet ist und kein Broken-Window-Effekt eintritt.

Deshalb wollen wir:

  • unsere Berufsfeuerwehr auch weiterhin personell und mit Material bedarfsgerecht ausstatten.
  • unsere freiwilligen Feuerwehren in allen Belangen unterstützen.
  • einen runden Tisch zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung mit allen Beteiligten einrichten, um Handlungsfelder schnell zu erkennen und tätig werden zu können.
  • den weiteren zügigen Ausbau des Hochwasserschutzes als Katastrophenschutz.
  • die Beseitigung von „Angsträumen“, beispielsweise durch bessere Beleuchtungsmaßnahmen.
  • die Schaffung bzw. Beteiligung an Präventionsangeboten aller Art, auch und gerade in Kooperation mit der Polizei, der Justiz, den Rettungsdiensten, dem THW und den Feuerwehren.
  • in Verhandlungen mit dem Freistaat Bayern erreichen, dass die Stadt eigene Drogen-Konsum-Räume einrichten darf, die der Freistaat zur Zeit untersagt.